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Internationale Truck Trial Meisterschaft 2017
Internationales strategisches Rechnen gehört zum Sport

Quelle: Text Christa Remme "DMV Inside 04/2017"

Die 6. Saison um die Meisterschaft war überraschend, spannend, ereignisreich und nicht zuletzt ein knallharter Wettbewerb...

International. Mit der Teilnahme von vier französischen Teams und dem tschechischen Team HT Group Racing Team (Daniel Stiblik) sowie der austragung eines Laufes in Frankreich konnte man einen Hauch Internationalität in der ITTM spüren. Das französische Team H & Co mit dem Fahrer Alain Heyraud scheute sich nicht, die vielen Kilometer und die langen Anreisen auf sich zu nehmen um bei allen Läufen anzutreten.

Rechnen. Die Grundlagen haben sich nicht geändert: Fehlerpunkte sind ungünstig und tragen nicht zum Gewinn der Meisterschaft bei. Dieses Jahr war lediglich in der Prototypenklasse vor dem letzten Rennen entschieden. So manches strategisches rechnen konnte, musste und durfte angewandt werden.

Start. Gleich zu Begin der Saison wurden Ziele festgesteckt und Siegertreppchen erklommen. Es bleibt jedoch festzuhalten: Keiner der Gewinner aus den Serienklassen des ersten Laufes ist Gewinner der Meisterschaft geworden!

Maximal. Lediglich in der Prototypenklasse hat Vilem Jaksch mit seinem Praga durchweg bei jedem Lauf den ersten Platz erzielt und konnte die maximale Punktzahl für sich verbuchen. Der selbstgebaute Prototyp ist ein Original wie sein Fahrer und zu jeder Veranstaltung angereist und angekommen!

Spannungswechsel. Nach fünf erfolgreichen Jahren und fünf oberen Siegertreppchen sucht Sven Schulze eine neue Herausforderung für sich und siegt gleich im ersten Jahr in der Serienklasse 2 und konnte mit nur einem Meisterschaftspunkt Vorsprung erfolgreich durchstarten. Die Punktdifferenz zum Zweitplazierten MH Truck Sport (Markus Hey) und dem 3. Platz, das französische Team H & Co (Alain Heyraud) ist mit zwölf Punkten da schon deutlicher.

Familienduell. In der Serienklasse 1 stellten sich 6 Teams der Herausforderung, die langjährige ungebrochene Nachfolge von Sven Schulze anzutreten. Punktegleich beendeten das Familienduell FaMoS I (Vater Jürgen Fahlbusch) und FaMoS II (Sohn Georg Fahlbusch) die Saison. Und so musste das Reglement weiter gelesen werden.... weil Georg Fahlbusch in Oberottendorf (4. Lauf) den ersten Platz für sich verbuchen konnte, hatte er die Meisterschaft für sich entschieden. Das Team 416 (Christoph Lauenroth) darf sich mit einem erfolgreichen dritten Platz zufriedengeben.

Sicherheit. Bei der Serienklasse 3 durfte dieses Jahr erstmalig das BVS-Team Seehausen (Florian Ott) das Siegertreppchen erklimmen. Auch hier ist die Punktedifferenz zum bisherigen Sieger und nun Vizemeister, dem GAZ-Team Chemnitz (Micha Stendike) mit gerade mal einem Meisterschaftspunkt äußerst knapp. Ein Umfaller der Chemnitzer in Oberottendorf und dem damit verbundenen frühen Aus des Laufes sorgte für das Ergebnis. Das Truck Trial Team Ettersberg (Oliver Schäller) darf den 3. Platz auf dem Podest behalten.

Analog. Das SIL TTT Chemnitz (Jan Stendike) hat ihren ersten Platz in der Serienklasse 4 behaupten können vor dem Zweitplazierten Truck Trial Team Lindemann (Maik Lindemann).

Souverän. mit 12 Startern ist die Serienklasse 5 gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. HK's Engelbändiger mit Fahrer Patrick Töpfer siegten souverän mit ganzen 10 Meisterschaftspunkten Vorsprung. Rang 2 aus dem Vorjahr konnte die einzige weibliche Fahrerin der ITTM Inga Budde (Drei Engel für HK) leider nicht behalten - für sie gab es einen erfolgreichen und guten 3. Platz. Dazwischen gab es Platz 2 für den Aufholer des Jahres: Startnummer 509 (Serienklasse 5; Platzierung im vergangenen Jahr: Platz 9) das Team V12 Fahrspaß (Thorsten Friedrich). Dahinter gab es ein flottes durchwechseln 505 wird 504, 503 wird 505, 504 wird 506...

Nachwuchsförderung. Der TTCD e.V. hat erstmalig eine aktive Nachwuchsförderung betrieben: in Tegau (3. Lauf) gab es eine eigene Sektion Tore in tatra-Reifenbreite, welche mit Bobby-Car, Dreirad und Fahrrad vom Trial-Nachwuchs vereinnahmt wurde. Sektionsbegehung, Fehlerpunkte notieren war ebenso dabei wie das Coaching der erfahrenen Fahrer und die tatkräftige Unterstützung des Publikums.

Sieben. Für 2018 hat man vor an der Internationalität festzuhaltn. Frankreich und Tschechien stehen auf dem Veranstaltungskalender Die Winterpause wird kürzer, da man sich bereits im April in Oberottendorf zum Saisonauftakt trifft. Ende ist dann im September nahe Freiberg in Sachsen - nach denn 7 spannenden Läufen.

Laufende Infos gibt es auf unserer Homepage www.ttcd.de Rubrik ITTM oder auf Facebook